DOST Architektur

«200 Wohnungen. Eine Software am Limit. Wie DOST Architektur die Planung neu denkt.»

Rund 200 Wohnungen, komplexe Anforderungen und eine CAD-Software, die nicht mehr mithalten konnte. Beim Projekt Waldstadt im Pantli wurde für DOST Architektur deutlich, was sich schon länger abgezeichnet hatte: Die bisherige Art zu planen stiess an ihre Grenzen. Die Lösung? Ein Wechsel zu ArchiCAD. Ein Jahr später zeigt sich, was dieser Schritt tatsächlich verändert hat.

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Vom Einfamilienhaus bis zur Grosssiedlung mit mehreren hundert Wohnungen: DOST Architektur denkt und plant auf unterschiedlichsten Massstabsebenen.

Stadtentwicklung, Architektur und Innenarchitektur gehören ebenso zum Portfolio wie zukunftsfähige Lern- und Arbeitsräume oder Praxiseinbauten. Ein breites Leistungsspektrum. Und eines, das nicht nur dem Planungsteam, sondern auch der Software einiges abverlangt.

Wie viel, zeigte sich beim Projekt Waldstadt im Pantli. Rund 200 Wohnungen, komplexe Planungsaufgaben und

weitreichende Anforderungen an das Team. Die bisherige CAD-Lösung kam dabei an ihre Grenzen. Lange Wartezeiten und Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit erschwerten den Arbeitsalltag. Für DOST war klar: Wenn die Projekte komplexer werden, muss die Planungssoftware mitwachsen.

2D funktionierte. Bis es nicht mehr reichte.

Der Wunsch nach Veränderung kam nicht über Nacht. Schon Jahre vor dem Projekt Waldstadt Pantli hatte sich bei DOST eine grundlegende Frage gestellt: Reicht es heute noch, Pläne zu zeichnen? Die Antwort fiel zunehmend eindeutig aus.

 

Für frühe Projektphasen funktionierte die klassische 2D-Planung durchaus. Doch je komplexer die Projekte wurden, desto deutlicher zeigten sich die Grenzen. Erste Versuche, grössere Vorhaben mit der bisherigen CAD-Software zu modellieren, brachten nicht die gewünschten Ergebnisse. 

«Wir müssen eigentlich modellieren, statt einfach nur Pläne zeichnen.

Weniger Warten. Mehr Teamwork.

Es ging also um mehr als einen Wechsel der Software. DOST wollte die eigene Arbeitsweise weiterentwickeln.

Weg von der reinen Zeichnung. Hin zum intelligenten Gebäudemodell. Die Anforderungen an eine neue Lösung waren klar: intuitive 3D-Modellierung, effiziente Zusammenarbeit mit internen und externen Projektpartnern und BIM-Kompatibilität. 

 

Nach ersten Online-Recherchen und einer persönlichen Präsentation durch IDC fiel die Entscheidung auf ArchiCAD. 

Mit drei bis vier Lizenzen startete DOST in die Pilotphase. Neue Software, neue Funktionen, neue Möglichkeiten. 

 

Doch der grösste Aha-Moment bei DOST hatte weniger mit einzelnen Werkzeugen zu tun als mit der Zusammenarbeit. Was zuvor durch Wartezeiten und Informationsverluste erschwert wurde, funktioniert mit ArchiCAD deutlich flüssiger. 

Mitarbeitende können ihre Arbeit synchronisieren und Änderungen anderer Teammitglieder nahezu in Echtzeit übernehmen. Das reduziert Leerlauf und vereinfacht die Abstimmung im Team.

Und die 3D-Modellierung? Die spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Standardlösungen nicht weiterhelfen.

Etwa bei Umbauten oder denkmalgeschützten Gebäuden. Verwinkelte Treppen beispielsweise lassen sich individuell modellieren. Die Grundrissfläche kann flexibel angepasst werden.

Das Ergebnis wird direkt im 3D-Modell sichtbar. Wie anspruchsvoll der Einstieg sein kann, zeigte sich bei einem Umbauprojekt mit einem extern erfassten Gebäudemodell. 

 

Statt mit einfachen Modellierungsaufgaben zu beginnen, ging es gleich um komplexere Fragestellungen: Wie wird ein Umbauprojekt im Modell dargestellt? 

Wie lassen sich unterschiedliche Varianten im Grundriss abbilden? Und wie bringt man diese übersichtlich auf ein Layout? Fragen, bei denen insbesondere die Funktionen zur Umbau- und Variantenplanung neue Möglichkeiten eröffneten. Auch die Schweizer Lokalisierung mit ihren Normen und Vorlagen spielte bei der Softwarewahl eine wichtige Rolle. Und weil neue Arbeitsweisen neue Fragen aufwerfen, gehören fachlicher Support und Weiterbildung genauso dazu. Kurze Antwortzeiten und kompetente Unterstützung schätzt das Team besonders.

 

Für den Wissensaufbau setzt DOST auf die IDC ACADEMY. Neue Mitarbeitende beginnen mit Grundlagenkursen. Anschliessend helfen Lernpfade und Spezialmodule, sich gezielt in Themen wie Varianten- oder Umbauplanung zu vertiefen. Auch Live-Workshops gehören zum Arbeitsalltag. Passende Themen werden intern kommuniziert und bei Bedarf gemeinsam im Besprechungszimmer verfolgt.

Gute Software ist das eine. Gute Workflows sind das andere.

Wie sich digitale Werkzeuge konkret einsetzen lassen, zeigt ein weiteres Beispiel: Bei einem Projekt benötigte DOST ein Raumbuch. Mit der entsprechenden

Funktion der swissTools liessen sich Raumdaten mit wenigen Klicks exportieren und individuell zusammenstellen. Eine praktische Grundlage für die Abstimmung zwischen Projektleitung und Bauleitung. Ein Softwarewechsel ist beschlossen, die Lizenzen sind da.

Und dann? Dann beginnt die eigentliche Arbeit. Denn damit ein ganzes Büro effizient planen kann, braucht es mehr als leistungsfähige Werkzeuge. Es braucht gemeinsame Standards, klare Grundlagen und ein Team, das weiss, wie es damit arbeitet. 

DOST nutzte dafür die IDC KEYMEMBER-Vorlage, integrierte den eigenen Bürostandard und liess die Grundlagendateien überprüfen.

Und nach einem Jahr? Zeit für die Bilanz.

Heute steht dem gesamten Team eine einheitliche Vorlage für kommende Projekte zur Verfügung. Der Wechsel zu ArchiCAD hat sich für DOST gelohnt. Das Team arbeitet stabil zusammen. Die 3D-Modellierung lässt sich bei neuen Projekten einsetzen. Die gemeinsame Bürovorlage schafft verlässliche Grundlagen. Und die angestrebte Effizienzsteigerung wurde im Projektalltag erreicht. Das Entscheidende daran: Nicht eine einzelne Funktion hat den Unterschied gemacht. Sondern das Zusammenspiel aus Software, Teamwork, einheitlichen Standards und kontinuierlicher Weiterbildung. 

 

DOST hat damit nicht einfach das CAD-Programm gewechselt. Das Architekturbüro hat seine Planungsprozesse weiterentwickelt. Das Fazit nach einem Jahr bringt es auf den Punkt: «Damit sind wir fit für die Zukunft.»