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ID-Nr. 1686
Dat. 09.03.16

IFC-Import

IFC Import-Möglichkeiten:

Um das IFC-Format verwenden zu können, wird das IFC2x3 Add-On während der ArchiCAD Installation automatisch in die ArchiCAD-Umgebung eingefügt. Auch wenn ArchiCAD das Importieren älterer IFC-Dateiformate (wie 2x und 2x2) unterstützt, ist das aktuellste und empfohlene Format IFC2x3.

 

ArchiCAD öffnet und sichert die folgenden IFC2x3-Formate:


Normales IFC-Dateiformat:

Das normale und nicht komprimierte Originalformat.

XML Dateiformat:

  • gleiche Modelldaten, mehr Informationen, 300-400% grösser
Dies wird für Architekten empfohlen, deren Planungspartner Applikationen einsetzen, die das Original-ifc-Format nicht lesen, aber xml-Datenbanken (wie z. B. Budget, Energieberechnungen, etc.) verwalten können. Dieses Format liefert die gleichen Modellinformationen wie das einfache .ifc-Format, die Elemente und ihre Eigenschaften werden jedoch in einer anderen Struktur gespeichert. Obgleich es sich hierbei ebenfalls um ein nicht komprimiertes Format handelt, können die Dateien nochmals erheblich grösser als beim normalen ifc-Format werden.

Komprimierte ZIP-Datei

  • verkleinert *.ifc-Dateien um 60-80%
  • verkleinert *.ifcxml-Dateien um 90-95%
Die komprimierte Version des normalen und des xml-Formats, deren Dateigrösse im Durchschnitt ein Viertel der Grösse der Originaldatei ausmacht (Dateigrössen variieren je nach Modellgrösse).

Für den IFC-Import stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Möglichkeit 1: Öffnen
    Verwenden Sie den Befehl Ablage / Öffnen zum Öffnen einer IFC-Datei, die Sie als ein neues Projekt erhalten haben. Öffnen Sie das gesamte Modell oder nur die durch einen Filter festgelegten Teile. ArchiCAD wandelt die importierten Elemente in die entsprechenden ArchiCAD-Elemente, unter Berücksichtigung ihrer IFC-Elementtypen, um.

  • Möglichkeit 2: Dazuladen
    Verwenden Sie den Befehl Dazuladen (Ablage / Dazuladen) zum vollständigen oder teilweisen Einfügen eines empfangenen IFC-Modells in ein laufendes ArchiCAD-Projekt. Durch die Verwendung von Dazuladen wird das laufende Projekt beibehalten, ohne dass seine Daten überschrieben werden.

Vorgehensweise für IFC-Import

  1. Auswahl des zu importierenden IFC-Datei-Formats (.ifc, .ifcxml oder .ifczip).
  2. Auswahl der zu importierenden Datei
  3. Auswählen des Übersetzers. Verwenden Sie die Dropdown-Liste zum Auswählen der vordefinierten oder benutzerdefinierten Übersetzer. Der Allgemeine Übersetzer zum Importieren in ArchiCAD wird standardmässig angezeigt. Klicken Sie auf Öffnen, um das IFC-Modell zu importieren.
  4. Gebäudeauswahl (falls die IFC-Datei mehrere Gebäude enthält) Der Import-Prozess kann immer nur ein Gebäude auf einmal importieren.
  5. Filtern der Eingabeinhalte mit dem Modellfilter (optionale Einstellung, von den Import-Optionen des ausgewählten IFC-Übersetzers abhängig), z. B. um nur bestimmte Elemente nach Geschoss oder Funktion (tragend, HLKS, etc.) zu importieren.
  6. Geschoss-Abstimmung (nur bei Dazuladen) Sie müssen das Geschoss des Empfängerprojekts definieren, in dem die Geschoss-Struktur der eingehenden IFC-Daten platziert werden soll.

IFC-Export

IFC Export-Möglichkeiten:

Info: Informieren Sie sich in der Kurzhilfe BIM Workflow, um zu erfahren, wie Sie ein File optimal auf einen IFC-Export vorbereiten. Die Kurzhilfe ist in der Infobox oben rechts verlinkt!

 

Ein IFC-Export erfolgt über den Menübefehl Ablage / Sichern als... oder über den Publisher. Es kann dabei das gesamte aktuelle ArchiCAD-Projekt oder nur sein gefilterter Inhalt in IFC 2x3-Formaten exportiert werden. Beim Export wird das IFC-Modell aus den ausgewählten ArchiCAD-Elementen, durch Zuordnen dieser Elemente gemäss ihrem Standardtyp oder gemäss der benutzerdefinierten Klassifizierung der Elemente, erstellt. Der Speicherprozess wird - ebenso wie der Importprozess - von vordefinierten Übersetzern unterstützt, deren Grundeinstellungen Sie ändern oder überschreiben können.

IFC-Export via Sichern als...

Sichern als.. IFC-Formate
  1. Auswählen des IFC-Dateiformats. Gehen Sie aus dem Grundriss-Fenster ins Menü Ablage / Sichern als... und wählen ein IFC-Format aus.
    Anmerkung:
    Fragen Sie vor dem Exportieren den Empfänger, welches IFC2x3-Dateiformat seine Applikation importieren kann. Wenn der Empfänger das Format .ifczip nicht lesen kann, so kann dieses Format über einen Zip-Entpacker extrahiert und als normale .ifc- oder .ifcxml-Datei geöffnet werden.
  2. Auswählen des Übersetzers. Das Exportieren von IFC-Elementen erfolgt gemäss den Einstellungen des ausgewählten Übersetzers. Verwenden Sie die Dropdown-Liste zum Auswählen der vordefinierten oder benutzerdefinierten Übersetzer. Der Standard-Übersetzer zum Exportieren aus ArchiCAD wird standardmässig angezeigt. Verwenden Sie die Schaltfläche Einstellungen... zum Bearbeiten der Einstellungen eines Übersetzers oder zum Erstellen eines neuen Übersetzers.
Sichern als..
  1. Export-Filter auswählen
    • Nur ausgewählte Elemente:  (nur verfügbar, wenn Elemente ausgewählt wurden). Die in der aktuellen Ansicht ausgewählten Elemente (der Ansicht, die bei der Eingabe des Befehls Sichern als geöffnet war) werden exportiert.
    • Komplettes Projekt: Das gesamte Modell (unabhängig von der Auswahl und unabhängig vom Status Anzeigen/Verbergen der Elemente) wird exportiert.
    • Sichtbare Elemente (auf allen Geschossen): Die sichtbaren Elemente in der aktuellen Ansicht werden – unabhängig von der Auswahl – exportiert. Sichtbar heisst alle Elemente, für die die Anzeige eingestellt wurde (z. B. durch die Ebeneneinstellungen, die Modelldarstellung, die Anzeige der Strukturdarstellung etc.)
    • Alle Elemente im aktuellen Geschoss: (nur verfügbar, wenn der Grundriss geöffnet ist). Alle Elemente (unabhängig von der Auswahl und unabhängig vom Status Anzeigen/Verbergen der Elemente) im aktuellen Geschoss des Grundrisses werden exportiert.
    • Sichtbare Elemente im aktuellen Geschoss: (nur verfügbar, wenn der Grundriss geöffnet ist). Alle Elemente (unabhängig von der Auswahl), die im aktuellen Geschoss des Grundrisses sichtbar sind, werden exportiert.
  1. Verwenden Sie das Namensfeld zum Definieren bzw. Auswählen des zu exportierenden Dateinamens und klicken Sie anschliessend auf Sichern.
  2. Nach dem Exportieren eines IFC-Modells hat es sich bewährt, das IFC-Modell in einem IFC-Betrachter zu überprüfen. Es steht eine Reihe von IFC-Viewern zur Verfügung, die kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden können. Einige Beispiele für IFC-Viewer finden Sie in unserer Supportdatenbank

IFC-Export via Publisher


Video

Sie können diesen Beschrieb auch als Video ansehen.


Publisher-Set erstellen
IFC-Set exportieren

Gehen Sie wie folgt vor, um Ihr Projekt über den Publisher als IFC-File zu exportieren:

  • Erstellen Sie zunächst einen 3D-Ausschnitt in Ihrer Ausschnitt-Mappe. Stellen Sie sicher, dass sämtliche notwendigen Elemente sichtbar sind.
  • Öffnen Sie dann den Organisator (Menü Verwaltung / Organisator oder Tastaturkürzel O). Links haben Sie die Ausschnittmappe, rechts den Publisher offen (s. Screenshot).
  • Falls noch kein IFC-Publisherset vorhanden ist, erstellen Sie eines mit Klick auf das Symbol Neues Publisher-Set. Mittels Klick auf den Button Einstellungen gelangen Sie in ein separates Fenster. Als Ausgabe wählen Sie Dateien sichern. Definieren Sie dann einen Pfad, wo die Datei gesichert werden soll.
  • Öffnen Sie dann das Publisher-Set und ziehen Sie den vorhin erstellten 3D-Ausschnitt aus der Ausschnitt-Mappe in das Set IFC-Export. Anschliessend können Sie im Register Format das IFC-Format anwählen (IFC 2x3 Datei).
  • Überprüfen Sie, dass der Übersetzer so eingestellt ist, dass im Register Export-Optionen bei Elemente zum Exportieren die Option Sichtbare Elemente auf allen Geschossen aktiv ist. Dann wird das Projekt so exportiert, wie Sie bei der Ausschnitt-Speicherung mittels Ebenensteuerung definiert haben.
  • Abschliessend klicken Sie auf Publizieren.

IFC-Übersetzer allgemein

In ArchiCAD standardmässig vorhandene
IFC-Übersetzer

Das Im- und Exportieren von Modelldaten im IFC-Format erfolgt entsprechend den Einstellungen des verwendeten IFC-Übersetzers. Es gibt vordefinierte, ab Werk als Grundeinstellung mitgelieferte Übersetzer, oder Sie können auch Eigene definieren (einen bestehenden Übersetzer duplizieren).

Wie bei DXF/DWG-Übersetzern wird auch jeder IFC-Übersetzer in einer XML-Datei gespeichert. Diese lässt sich zwischen verschiedenen ArchiCAD-Nutzern austauschen und über den Button Suchen... in ArchiCAD-Projekte importieren. Das Feld Ort zeigt den Pfad der ausgewählten Übersetzer-XML-Datei an.

 

Jeder Übersetzer gliedert sich in die vier Registerkarten. Diese werden im folgenden Kapitel ausführlich erläutert.

  • Beschreibung
  • Modell-Element-Filter
  • Import-Optionen
  • Export-Optionen

IFC-Übersetzer detailliert

Beschreibung

Das Feld enthält eine kurze Textbeschreibung des momentan in der Liste ausgewählten Übersetzers.

Beispiel:

Import/Export Filter Optionen

Hier wird im wesentlichen die IFC Domain und die konstruktive Funktion bestimmt.

IFC Domain:
Sie können einen der vordefinierten Domains (Alle, Tragwerk, Haustechnik)verwenden, oder über den Button Optionen Änderungen vornehmen und als Individuell abspeichern.

Konstruktive Funktion:
Verwenden Sie diese Funktion als zusätzlichen Filter (auf Elementebene) zum Exportieren und Importieren. Sie können wählen aus folgenden Optionen:

  • Alle (die Klassifizierung der Elemente als Tragende Funktion wird nicht berücksichtigt, d. h. alles wird exportiert)
  • Nur tragende Elemente
  • Nicht tragende Elemente

Texte und alle 2D-Elemente konvertieren:
Wenn Sie dieses Kästchen aktivieren, schliesst der Export-Prozess 2D-Elemente in die IFC-Datei ein (Texte, Etiketten, Schraffuren, Linien, Bögen, Kreise, Polylinien, Splines und alle Bemassungstypen).
Beim Importieren werden durch Aktivieren des Kästchens alle Elemente (einschliesslich der zerlegten Bemassungselemente) des Typs IfcAnnotation in der IFC-Datei nach ArchiCAD importiert und in 2D-Elemente (Texte und Linien) umgewandelt.

Raster-Elemente konvertieren:
Wenn Sie dieses Kästchen markieren, umfasst der Export-Prozess die Raster-Elemente (Rasterwerkzeug).
Beim Importieren werden bei aktiviertem Kästchen alle IfcGrid-Elemente in der IFC-Datei nach ArchiCAD importiert und in ArchiCAD-Rasterelemente umgewandelt.

 

2D Symbole von Türen und Fenstern konvertieren:

Beim Aktivieren dieses Kästchens werden die Symbole von Türen und Fenstern (z.B. Öffnungslinien etc..) für den Export in 2D-Elemente konvertiert.

Import-Optionen:

Für den Import (Öffnen/Dazuladen) können die folgenden Optionen angepasst werden, sofern der Übersetzer nicht gesperrt ist:

Import-Optionen

Modell-Filter beim Import anzeigen

Modellfilter

Wenn diese Option aktiv ist, wird - nach Eingabe des Befehls Öffnen oder Dazuladen - das Fenster Modell-Filter (s. Abbildung) geöffnet, in dem Sie die Möglichkeit haben, für den aktuellen Importprozess die Einstellungen des Modellelement-Filters des verwendeten Übersetzers zu überschreiben. So ist eine Feinabstimmung der zu importierenden Elemente möglich (z. B. nur bestimmte Elemente importieren oder nur die Elemente aus einem bestimmten Geschoss).

Geometriekonvertierung

Im Fenster der Geometriekonvertierungsoptionen können Sie festlegen, als was Ihre Elemente importiert werden. So kann das Gelände beispielsweise mit Objekt-Element- oder mit Morph-Element-Geometrien, oder auch ohne Geometrien importiert werden.

Ebenenkonvertierung

Sie entscheiden, wo die importierten Elemente eingesetzt werden:

  • Original-Ebenen behalten: ArchiCAD erstellt neue Ebenen, die den IFC-Ebenennamen entsprechen, und platziert die importierten Elemente auf diesen Ebenen (falls in ArchiCAD bereits Ebenen mit dem gleichen Namen vorhanden sind, werden diese verwendet).
  • Original-Ebenen behalten und Erweiterung hinzufügen: ArchiCAD erstellt neue Ebenen entsprechend der IFC-Ebenenbezeichnung, jedoch wird diesen Ebenen eine Erweiterung hinzugefügt (z. B. von Ingenieur). Vorteil: nach dem Dateiimport können die Ebenen nach ihrer Erweiterung sortiert werden.
  • Elemente auf einer Ebene platzieren: ArchiCAD platziert alles auf einer neuen Ebene, deren Namen Sie festlegen (z. B. Ebene IFC-Import). In diesem Fall wird das im IFC-Modell gespeicherte Ebenensystem gelöscht.

Material und Oberflächenkonvertierung

Definieren Sie, wie ArchiCAD die IFC-Materialien importiert. Sie können:

  • Attribute aus IFC-Materialien erstellen,
  • oder die Materialien mit Baustoffen überschreiben.

Ab ArchiCAD 19 kann eine manuelle Materialzuordnung für den Übersetzer definiert werden. Verwalten Sie diese, indem Sie den Haken Materialzuordnung benutzen setzen und im Menü Materialzuordnung... die gewünschten Einstellungen vornehmen.

 

Bestimmen Sie den Baustoff, der unter Materialzuordnung für nicht zugeordnete Materialien verwendet werden soll.

 

Wenn die Option Oberflächenmaterialien aus IFC Geometrieüberschreibungen erstellen aktiviert ist, erstellt ArchiCAD Oberflächenattribute mithilfe der der IFC-Elementgeometrie zugewiesenen Farbe.

Export-Optionen:

Export-Optionen

Für den Export können die folgenden Optionen angepasst werden, sofern der Übersetzer nicht gesperrt ist:

  • Elemente zum Exportieren
  • IFC Model View Definitionen
  • Name des eigenen erweiterten Views
  • Zu exportierende Eigenschaften
  • Geometriekonvertierung
  • Abgeleitete Modell-Daten für den Export
  • IFC-Modell-Einheiten
  • IFC Global Unique Identifier Attribute (GlobalId)
  • IFC-Datei-Encoding

Elemente zum Exportieren

Filter zum Konfigurieren des aktuellen Übersetzers. Wählen Sie aus:

  • Komplettes Projekt
  • Sichtbare Elemente auf allen Geschossen
  • Alle Elemente auf dem aktuellen Geschoss
  • Sichtbare Elemente auf dem aktuellen Geschoss

IFC Model View Definitionen

In diesem Dropdown-Menü sehen Sie die Version der Zertifizierung. Arbeiten Sie idealerweise mit der neusten Zertifizierung Coordination View 2.0.

Zu exportierende Eigenschaften:

Verwenden Sie die Option zum definieren, welche Eigenschaften exportiert werden sollen.

  • Alle verfügbaren Eigenschaften oder
  • Nur die aktuellen Eigenschaften des Schema Set-Ups.

Geometriekonvertierung:

Geometriekonvertierung

Definieren Sie hier, wie mit speziellen Geometrien im IFC umgegangen wird:

  • BREP-Geometrie für alle Elemente benutzen: Bei der Option Einfache Darstellung (nur BREP)” wird jedes Element mit seiner BREP-Geometrie (“Boundary Representation”, Begrenzungsdarstellung) exportiert. Verwenden Sie diese Exportoption, wenn Sie beim Modell-Austausch die Modellgeometrie anzeigen wollen - z. B. in einem Betrachter oder in einem HKLSE-Programm. Zudem wirkt sich die Einfache Darstellung (nur BREP) auf Ihre späteren Exportoptionen aus: Die BREP bleibt für die komplexen Elementoptionen und für die IFC-Geländeoptionen wirksam.
  • Mehrschichtige Bauteile und komplexe Profile in einzelne Elemente auflösen: Bevorzugte Einstellung, wenn die Schichten einzeln exportiert werden sollen.
  • Nur Geometrien exportieren, die "an Kollisionsprüfung teilnehmen": Mit dieser Option können Sie mehrschichtige Elemente exportiert werden, die keine festen Geometrien (z. B. eine Luftschicht) beinhalten.

Komplexe Elemente:

Komplexe Elemente definieren
Export als Bauelement Teile
Export als komplexe Profile
Extrudierte Geometrie (Wand)
BREP (Objekt oder Morph)

Definieren Sie in diesem Bereich, wie mit komplexen Strukturen (z. B. Mehrschichtige komplexe Geometrien (Profile), Elemente in Solid Element Operationen, Elemente mit Verbindungen oder Decken mit geneigten Seitenflächen) umgegangen wird. Es wird jeweils unterschieden zwischen:

  • Bauelement-Teile:
    Die Bestandteile eines Profils werden nach Baustoffen aufgeteilt (wie wenn der Haken Mehrschichtige Bauteile und komplexe Profile in einzelne Elemente auflösen gesetzt ist). 

  • Komplexe Profile:
    Das Profil wird als ein Element ausgegeben und erhält dabei auch nur ein IFC-Material.

  • Extrudierte (teilweise rotierte) Geometrie:
    Sie ist die Standarddarstellung für die IFC-Geometrie. Die Parameterwerte der Elemente (z. B. Dicke, Höhe, Position der Referenzlinien bzw. -kante, Schichtstruktur des Mehrschichtmaterials) werden beibehalten, bestimmte spezielle Abschnitte bleiben jedoch nicht erhalten. Dies ist das Format, das normalerweise von Statik-Analyseprogrammen unterstützt wird, weil es wichtig ist, die Parameter der Elemente beizubehalten und sie eventuell ändern zu können, während ihre speziellen Schnittwinkel (z. B. die abgeschrägte Kante einer Decke) nicht von Bedeutung sind.
    Hinweis: Ist die Option ...ohne Verbindungen aktiv, werden Baustoff-Verschneidungen ignoriert.

  • Präzise Geometrie (BREP):
    Diese Randprofil-Darstellungsmethode (“Boundary Representation”, BREP) kommt zusammen mit ihren spezialisierten Schnitten und Verbindungen der Reproduktion der Elementform am nächsten. Die Parameter der Elemente gehen jedoch verloren, und die BREP-Elemente aus einer importierten IFCDatei werden in nicht editierbare Elemente umgewandelt. Da diese Methode die genaueste Reproduktion der Elementgeometrie ermöglicht, eignet sie sich für den Arbeitsablauf “Referenzmodell” am besten. Dieser Arbeitsablauf kann Tragwerkserstellungs- oder Koordinationsprogrammen (wie z. B. Tekla Structures) sehr nützlich sein.

IFC-Geländegeometrie

Hier definieren Sie, ob Sie das Gelände als Boundary Representation (BREP), als Oberfläche oder als Drahtmodell exportieren möchten.

Geländegeometrie

Unterscheidung Extrudierte Geometrie vs. Präzise Geometrie (BREP):

Beispiel Wände mit komplexer End-Verbindung
Beispiel Verbundene Unterzüge
Beispiel Decke mit geneigten Seitenflächen

Abgeleitete Modell-Daten für den Export

Abgeleitete Modelldaten

Über die folgenden Optionen können Sie zusätzlich zu den Elementen weitere Daten exportieren, die beim Datenaustausch mit Programmen zur Energieanalyse oder zur Kostenschätzung hilfreich sein können:

  • Rauminhalt: Markieren Sie dieses Kästchen, wenn Sie das Modell an eine Gebäudemanagement-Applikation senden möchten. Raum-Umhüllungen definieren die Relationen zwischen ArchiCAD-Raumflächen (das IFC-Äquivalent ist IfcSpaces) und Einrichtung, Mechanik (HKLSE) und anderen in dem Raum enthaltenen Elementen.

  • IFC Grundlegende Mengen (Länge, Fläche und Volumen): Markieren Sie dieses Kästchen, um Mengenabnahmeparameter für Wand-, Stützen-, Unterzug-, Decken-, Dachflächen- (Decke) und Raumflächenelemente zur IFC-Datei hinzuzufügen. Diese Daten sind bei der Interoperabilität mit Applikationen zur Kostenschätzung hilfreich.

  • Alle ArchiCAD BIM Parameter: Aktivieren Sie dieses Kästchen, werden alle verfügbaren Element-Parameter aus ArchiCAD ausgegeben. In den meisten Fällen sind dies deutlich zu viele Informationen, welche vom Empfänger gar nicht benötigt werden. Beispiel: Bei einer ArchiCAD-Türe die Stiftnummer der 2D-Öffnungslinie.

IFC Modell-Einheiten

Wählen Sie metrische oder imperiale Einheiten (Länge, Winkel, Bereich und Volumen) für den IFC-Export aus.


Hinweis:
Bei einem Import werden die importierten Elemente und Daten immer mit der ArchiCAD-Modelleinheitenpräferenz angezeigt.

Global Eindeutige ID Nummern (GUID)

Wählen Sie aus:

  • Existierende beibehalten (empfohlen)
  • Neue erstellen

Die Option Existierende beibehalten (empfohlen) ist für eine effiziente Verwendung der (Vergleichs-)Funktion IFC-Modell Änderungen ermitteln erforderlich. Darüber hinaus ist diese Option auch bei der Verwendung anderer Programme sehr hilfreich, um zwei IFC-Modellversionen miteinander zu vergleichen, die aus ArchiCAD stammen.


Die Option Neue erstellen erzeugt neue GUIDs für die Elemente, sodass jede neu exportierte Version von den vorigen Versionen vollständig getrennt ist.

IFC-Datei Encoding

Verwenden Sie diese Option zum Definieren der von der .ifc oder .ifc zip-Datei verwendeten Zeichencodierung (siehe IFC-Dateitypen).

  • ANSI: aus Gründen der Kompatibilität ist dies die Standardoption, da ältere ArchiCADVersionen und viele andere Applikationen (z. B. Structural, HKLSE) nur ANSI verwenden.

  • Unicode: Die empfohlene Option, wenn Sie ein IFC-Modell mit einer empfangenden Applikation austauschen, die eine andere Plattform (z. B. ArchiCAD 15 auf MacOS gegenüber Windows) oder eine andere Sprachumgebung (z. B. eine Version von ArchiCAD in einer anderen Sprache) verwendet.

Anmerkung:
Wechseln Sie nur zur Unicode-Option, wenn Sie sicher sind, dass die Applikation Ihres Datenaustauschpartners diese unterstützt.

IFC-Datei Encoding