30 Jahre ARCHICAD und BIM

1984 kam mit ArchiCAD die erste modellbasierte 3D Architektursoftware und damit die weltweit erste BIM-Software auf den Markt. Mit ArchiCAD veränderte sich die Planungsweise und Kommunikation von Architekten bis heute nachhaltig, denn die Lösung von GRAPHISOFT ist Vorreiter und Wegbereiter von Building Information Modeling, der neuen Planungsmethode, die sich mittlerweile auch auf dem schweizerischen Baumarkt durchsetzt.

 

 

Klare Strategie: Exklusiv für Architekten und die Bauindustrie

Wenig später traf man in Budapest einen weiteren folgenschweren Entschluss: CAD-Systeme für Architekten und für die Bauindustrie wollte das junge Unternehmen entwickeln und das exklusiv! Eben damit unterschied sich ArchiCAD schon von Beginn an massgeblich von anderen Architekturlösungen, die aus anderen Sparten wie beispielsweise dem Maschinenbau abgeleitet wurden. Graphisoft entwickelte seine Software ganz gezielt an der spezifischen Arbeits- und Denkweise von Architekten orientiert. Dabei dachte man bereits 1984 weit über die Digitalisierung des Reissbretts hinaus und entwarf eine Vision, die sich binnen kürzester Zeit in einem leistungsfähigen Produktportfolio realisierte: Das Virtuelle Gebäudemodell™.

Das Virtuelle Gebäudemodell™ und BIM

Das Konzept des Virtuellen Gebäudemodells™ stellte einen weiteren wesentlichen Unterschied gegenüber anderen Architekturpaketen dar, denn es erlaubte dem Anwender bauteilorientiertes Arbeiten, also weit mehr als die Erstellung computergestützter zweidimensionaler Zeichnungen. Das heißt, der ARCHICAD-Anwender arbeitete damals genauso wie heute mit realen, intelligenten Bauteilen wie Wänden, Decken, Stützen etc. und plant von Anfang an das komplette Gebäude über alle Geschosse und Bauabschnitte hinweg in einer einzigen Datei. Schnitte und Ansichten müssen nicht mehr separat gezeichnet werden, sondern ergeben sich aus dem Gebäudemodell. So wird das konkrete Gebäude nicht nur lange vor seiner Fertigstellung simuliert bzw. visualisiert, sondern es enthält als integrierte Datenbank alle relevanten Gebäudeinformationen und kann in allen seinen Aspekten in einem zentralen Modell verwaltet werden.


Das Virtuelle Gebäudemodell™ hat sich als Evolutionssprung in der CAD-Entwicklung behauptet. Nicht nur, dass unsere Mitbewerber diese Technologie inzwischen längst aufgegriffen haben, das Virtuelle Gebäudemodell konnte sich längst unter neuem Namen – als BIM - auf dem gesamten AEC-Markt durchsetzen.

Klicken Sie sich durch 30 Jahre ArchiCAD!