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Optimale Funktionen in bestehender Bausubstanz |
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L2A Lengacher Althaus gewinnen den Wettbewerb für den Umbau des Altersheim Reichenbach im Kandertal. Martin Althaus wählt zwei Pläne und eine Visualisierung aus und beantwortet unsere drei Fragen.
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Was ist die Erfindung am Siegerprojekt?
Mit Erfindung meinen wir das Hauptaugenmerk bei der Ausarbeitung des Wettbewerbskonzepts. Zwei wichtige Themen beschäftigten uns. Erstens war uns die Effizienz der baulichen Massnahmen wichtig. Im Umgang mit einer bestehenden Bausubstanz gilt es genau zu prüfen wo die verträglichen Eingriffe sind. Entsprechend haben wir versucht, die Statik, das heisst Stützen, Aussen- und Zwischenwände möglichst wiederzuverwenden. Ebenso haben wir grosse und funktionierende Infrastruktur wie zum Beispiel die Heimküche am Ort belassen.
Zweites Thema waren optimale Funktionsabläufe. Architektur ist immer ein In-Form-Giessen von Funktionen. Gerade ein Pflegeheim mit seinen BewohnerInnen auf der einen Seite, aber auch den Pflegenden auf der anderen Seite hat den verschiedensten Anforderungen zu genügen. Es ging darum, klare Funktionsgruppen und kurze Wege zu schaffen.
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| Wie verhält sich der Bau zur Umgebung?
Die Aufgabe bestand darin, eine adäquate bauliche Form zu finden, die im Spannungsfeld zwischen dem Archetypus des Chalets im Kandertal und dem im Programm geforderten, grossen Volumen liegt, das im Ortsbild eine Sonderstellung einnimmt. Entsprechend haben wir das bestehende dreiteilige Chalet-Konglomerat zu einem Gebäude mit einheitlicher Fassade und Dachlandschaft zusammengefasst. Der neue Bau steht somit ganz zu seiner Grösse, macht mit dem Einsatz des Holzes als Fassadenmaterial den Bogen zu der typischen Bebauung im Ort.
Wo lagen die grössten Schwierigkeiten im Wettbewerb?
Schnell waren die zwei Themen als Maximen für ein gutes Projekt formuliert. Die Umsetzung dieser Maximen stellte hohe Anforderungen ans ganze Team. Im Entwicklungsprozess untersuchten wir viele Varianten, um sie wieder zu verwerfen. Mit jeder verworfenen Teillösung tasteten wir uns aber kontinuierlich an das Abgabeprojekt heran.
Ivo Bösch |
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