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IDC Training gültig für:
ID-Nr. 1638
Dat.

Übung Update ArchiCAD 19

Übungsdauer: 180 min
ID-Nr: 1638

Der technische Fortschritt geht heutzutage immer rasanter vorwärts. Computersysteme werden immer leistungsstärker und schneller, die Programme umfangreicher. Die Entwickler von Graphisoft ArchiCAD möchten dieser Entwicklung mit der Version 19 Rechnung tragen.

 

So liegt der Schwerpunkt in der Version 19 auf benutzerfreundlichen und vereinfachten Arbeitsabläufen, sowie Geschwindigkeitsoptimierungen.

 

Lernen Sie in diesem Online Training die Neuerungen von ArchiCAD 19 kennen. Erfahren Sie, was ein Update für Ihren Arbeitsalltag bringt und wo Sie die Neuerungen von ArchiCAD 19 gewinnbringend einsetzen können.

 

Inhalte:

Folgende Inhalte werden in diesem Online-Training behandelt:

  • Leistung / Geschwindigkeitsoptimierungen
  • Intuitive Bedienung
  • Dokumentation
  • Auswertungen
  • Bibliotheken
  • Punktwolke
  • Weitere Neuerungen

Dieses Online-Training ist Bestandteil der ArchiCAD ACADEMY. Vergessen Sie nicht das Modul zu zertifizieren, wenn Sie es fertig bearbeitet haben.

 

Zur Zertifizierung gelangen Sie >> hier << (loggen Sie sich mit Ihrer persönlichen ACADEMY-ID und Ihrem Passwort ein, um die Seite darzustellen).

Projektübersicht

Das Projekt für das Update-Modul, welches sich momentan in der finalen Ausführungsplanung befindet, stammt von der arge wahlirüefli und rollimarchini Architekten in Bern. In diesem Online Training wird nur ein Gebäude dieser komplexen, in ArchiCAD geplanten, Überbauung gezeigt. Lesen Sie mehr zu diesem interessanten Projekt auf www.wahliruefli.ch.

 

Studienauftrag Bellevue Port 1. Rang / 2013

"Das Gelände Lohn-Bellevue in Port liegt am Nordhang mit Blick auf Biel. Die Gebäude mit ihren versetzten Bauvolumen übernehmen die Massstäblichkeit des Ortes, um gleichzeitig als Drei- und Vierspänner das gewünschte Programm aufnehmen und einer zeitgemässen Verdichtung genügen zu können. Die Baukörper sind richtungsneutral platziert, stehen so jeweils für sich und bilden zusammen ein schlüssiges Ensemble. Der Hang wird mit Obstbäumen und Streuwiese bepflanzt, so dass dieser als natürlicher Grünraum ruhig durch die Überbauung fliesst und die Baukörper umgibt.

Ein jeweils zentral gelegter Erschliessungskern verbindet 3-4 Wohnungen pro Geschoss und ermöglicht bei der Mehrzahl der Wohnungen eine dreiseitige Orientierung und damit eine optimale Ausrichtung bezüglich Sicht und Besonnung."

Situation 2D / 3D

In den Bildern sehen Sie einen Situationsplan der Gesamtüberbauung mit allen Gebäuden. Das im Online-Training bearbeitete Gebäude ist das Haus mit der Bezeichnung E, welches Sie im zweiten Bild sehen.

  • Öffnen Sie in der Ausschnittmappe im Ordner Projektübersicht den Ausschnitt Perspektive, um sich einen Überblick über das Gebäude zu verschaffen.
Situation mit Haus E
3D-Ansicht Haus E

Leistung

Offene Tabs

Die Hintergrundaktualisierung kann gut demonstriert werden, indem eine Änderung am 3D-Gebäudemodell vorgenommen wird und die Prozessauslastung im Task-Manager (WIN) oder der Aktivitätsanzeige (MAC) beobachtet wird.

  • Da die Hintergrundaktualisierung nur in den aktuell geöffneten Tabs vorgenommen wird, müssen zuerst einige Projektsichten geöffnet werden. Info: Im Kapitel Intuitive Bedienung erfahren Sie mehr zu den neuen Tabs und deren Funktionsweise.
  • Öffnen Sie folgend im Ordner Leistung nacheinander die Ausschnitte:

    • Perspektive (falls dieser Ausschnitt nicht schon von vorher offen ist)
    • 0. EG
    • S/13 Schnitt
    • A/03 Nord Tipp: Öffnen Sie diesen Ausschnitt, indem Sie mit der rechten Maustaste darauf klicken und In einem neuen Tab öffnen wählen. Ansonsten geht der Ausschnitt im Tab des Schnittes auf.

Mac Aktivitätsanzeige
Windows Taskmanager

Starten Sie eine Applikation, in welcher Sie die Prozessor-Auslastung beobachten können. Diese Programme sind mit dem Betriebssystem vorinstalliert.

  • MAC: Öffnen Sie die Aktivitätsanzeige. Sie finden das Programm unter Dienstprogramme auf Ihrem Mac oder indem Sie das Programm einfach im Spotlight suchen.

    • Im Menü Fenster wählen Sie den Befehl Aktuelle CPU-Auslastung (Kürzel Cmd+2).
    • Es erscheint ein kleines Fenster, in welchem Sie Auslastung der Prozessorkerne sehen. Vergleichen Sie mit dem Screenshot.

  • WIN: Öffnen Sie den Task-Manager (z. B. mit Rechtsklick auf die Task-Leiste).

    • Wählen Sie im Register Leistung das Untermenü CPU.

Gebäude verändern
Prozessoraktivität beobachten

Nachfolgend werden Sie das 3D-Modell so verändern, dass die Änderung alle vier geöffneten Projektsichten betrifft.

  • Öffnen Sie den Ausschnitt 0. EG im Ordner Leistung.
  • Ziehen Sie mit dem fetten Markierungsrahmen  einen Bereich gemäss Screenshot auf.
  • Vergrössern (oder verkleinern) Sie das Gebäude um einige Meter, indem Sie den Inhalt des Markierungsrahmen versetzen. Tipp: Schalten Sie die Gruppierung für diesen Schritt aus!

Wichtig: Holen Sie die Aktivitätsanzeige / den Task-Manager sofort in den Vordergrund, wenn der Arbeitsschritt vollendet ist.

  • Beobachten Sie nun die Prozessor-Aktivität.
  • Im direkten Vergleich mit ArchiCAD 18 und früher werden die Prozessor-Kerne länger ausgelastet. Das ist der Prozess, welchen Sie aktuell beobachten können. ArchiCAD aktualisiert alle offenen Tabs nacheinander.
  • Warten Sie kurz, bis die Prozessoraktivität wieder zurückgeht.
  •  
  • Klicken Sie nun nacheinander die offenen Tabs durch. Sie werden feststellen, dass die Projektsichten nahezu sofort aufgebaut und aktualisiert sind.
  • Machen Sie den Befehl rückgängig im Menü Bearbeiten / Rückgängig. Sie können denselben Prozess nach Bedarf nochmals beobachten.

Hinweis:

Arbeitsumgebung anpassen
  • Steuern Sie die Hintergrundaktualisierung in der Arbeitsumgebung unter Modellneuaufbau-Optionen.
  • Hier haben Sie die Möglichkeit, die Hintergrundaktualisierung ganz zu deaktivieren oder, wenn Sie ein Laptop verwenden, diese nur im Batterie-Betrieb zu deaktivieren. Siehe Screenshot.
  • Lesen Sie mehr zum Thema in der oben verlinkten Kurzhilfe im Register Leistung - faster than ever.

Intuitive Bedienung

Vergrösserte Zeichnungsfläche

Die auffälligste Anpassung der Arbeitsoberfläche ist der Pop-Up Navigator. Wenn Ihr Projekt in einem Stand ist, in welchem die Organisation im Navigator nahezu abgeschlossen ist und Sie sich wiederholend in den gleichen Projektsichten bewegen, braucht es den Navigator nicht mehr wirklich. Durch die Einführung des Pop-Up Navigators kann die Zeichenfläche massiv vergrössert werden.

  • Schliessen Sie die Paletten Navigator, Transparentpause und Schnell-Optionen. Die Zeichnungsoberfläche wird grösser.
  • Um ein neues Tab aufzurufen, öffnen Sie den Pop-Up Navigator mit Klick auf das zugehörige Symbol  oben rechts. Wählen Sie in der Ausschnittmappe im Ordner Intuitive Bedienung den Ausschnitt S/02 Schnitt.
  • Die entsprechende Projektsicht öffnet sich, wenn schon ein Schnitt, Ansicht oder eine Innenansicht offen ist, in diesem Tab. Falls noch nichts dergleichen offen ist, wird ein neues Tab geöffnet.
Geschosswechsel im Kontextmenü

Wenn Sie den Grundriss wechseln möchten, braucht dies nicht mal ein Öffnen des Pop-Up Navigators.

  • Klicken Sie einfach auf das Tab 0. EG.
  • Es erscheint ein Warndreieck  auf dem Tab, was bedeutet, dass die aktuellen Ausschnitt-Einstellungen von denen des gewählten Tabs abweichen. Mit einem Doppelklick auf das Tab werden die zugehörigen Ausschnitt-Einstellungen geladen und das Warndreieck verschwindet.
  • Um den Grundriss zu wechseln, reicht ein Rechtsklick auf das Tab. Wählen Sie das gewünschte Geschoss dann im Kontext-Menü aus.

Hinweis: Dieser Befehl wechselt nur das Geschoss, ohne die Ausschnitt-Einstellungen zu ändern. Der Befehl entspricht so dem Befehl Ein Geschoss höher oder tiefer (Kürzel Cmd+6 / 5 bzw. Ctrl+6 / 5). Der Befehl ist verfügbar für Projektsichten, welche als Gruppe angesehen werden.

  • Öffnen Sie den Pop-Up Navigator und wählen Sie den Ausschnitt E_AT_2_A03 im Ordner Intuitive Bedienung.
  • Machen Sie einen Rechtsklick auf das Tab und Sie sehen, dass alle Innenansichten zur Auswahl stehen, welche zu dieser Gruppe gehören.

Spezifische Mac-Anpassungen:

Sie arbeiten mit Mac? Die Arbeitsoberfläche für Mac-Systeme wurde mit ArchiCAD 19 vollständig überarbeitet. Die grösste Neuerung ist der verfügbare Einfenster-Modus. Lesen Sie mehr dazu im Kapitel Docking-Paletten (nur MAC) in der Kurzhilfe 1547 Leistung & Arbeitsoberfläche.

Favorit wählen

Platzieren Sie übungshalber eine Möblierung mit Fanghilfen gemäss folgender Anleitung:

  • Öffnen Sie den Ausschnitt Perspektive Wohnzimmer.
  • Überprüfen Sie im Menü Optionen / Fanghilfen und -punkte, dass die Fanghilfen aktiviert sind.
  • Öffnen Sie das Objekt-Werkzeug  und wählen Sie den Favoriten TV-Regal.

Das Ziel ist nun, das TV-Regal exakt in der Mitte zwischen der Zwischenwand (mit Schiebetüren) und Glasfront zu platzieren, jedoch an der hinteren Wand, welche durchlaufend ist. Das Ganze funktioniert mit den Fanghilfen ohne Hilfskonstruktion.

Schritte 1 und 2
Schritte 3 und 4
  1. Fahren Sie mit der Maus auf den Fangpunkt der Innenwand und verharren Sie auf dieser Position, bis ein blauer Kreis (zusätzliche Fangreferenz) erscheint.
  2. Bewegen Sie den Mauszeiger Richtung Fensterfront (eine blaue Linie "verfolgt" die Maus), bis Sie auf die Innenkante der Fensterfront treffen. Verharren Sie erneut, bis die Fangreferenz erscheint.
  3. Zwischen den beiden Fangreferenzen wird eine blaue Linie erzeugt. Fahren Sie darauf, bis Sie den mittleren Fangpunkt erreichen. Verharren Sie auf der Mitte, bis eine weitere Fangreferenz erscheint.
  4. Fahren Sie mit dem Mauszeiger auf die Rückwand und verharren Sie, bis die Fangreferenz auf der Wandkante erscheint. Bewegen Sie dann den Mauszeiger auf der Fangreferenz der Wand, bis die Fangreferenz von Punkt 3 darauf reagiert und eine lotrechte Linie dazu anzeigt.
  5. Setzen Sie das Regal an diesem Punkt ab.

Weiteres Beispiel für Fanghilfen:

Favorit wählen
Fanghilfe erzeugen

Setzen Sie mit Hilfe der Fanghilfen einen Bodenablauf auf der Terrasse. Dieser soll genau in der Mitte der Terrassenfläche zu liegen kommen:

  • Öffnen Sie den Ausschnitt Perspektive Terrasse.
  • Im Objekt-Werkzeug wählen Sie den Favoriten Bodenablauf.
  • Überprüfen Sie die Höhe zum Projektursprung: 8.74

Folgend werden Sie diagonal zwei gegenüberliegende Fanghilfen generieren, womit Sie die Mitte dazwischen eruieren können:

  1. Fahren Sie mit dem Cursor auf einen Terrassen-Eckpunkt, bis die Fangreferenz erscheint. Drehen Sie dann den Ausschnitt, so dass Sie den diagonal gegenüberliegenden Eckpunkt sehen.
  2. Verharren Sie mit dem Cursor wieder auf dem Eckpunkt, bis die Fangreferenz erscheint. Es wird automatisch eine Fanghilfe zwischen den beiden Fangreferenzen "aufgespannt".
  3. Mit dem Cursor fahren Sie entlang der Fanghilfe, bis Sie beim mittleren Fangpunkt sind. Setzen Sie den Bodenablauf da ab.

 

 

  • Öffnen Sie den Solid Element-Befehl im Menü Ändern / Verbinden.
    Hinweis: Das Fenster Solid Element-Befehle wurde mit ArchiCAD 19 etwas schlanker. Sie haben dafür die Möglichkeit, das Dialogfenster in der Breite zu verändern.
  • Aktivieren Sie den Terrassenbelag und klicken auf Zielelemente übernehmen.
  • Aktivieren Sie dann den gesetzten Bodenablauf und wählen Sie Operatorelemente übernehmen.
  • Unter Operation wählen Sie Abzug mit Verlängerung nach oben und klicken Sie auf Ausführen.

  • So haben Sie mit den automatischen Fanghilfen stets die Möglichkeit zur Einteilung und speziellen Platzierung von Elementen, ohne auf die relativen Konstruktionsmethoden zurückgreifen zu müssen.
  • Vergleichen Sie das Resultat mit dem Screenshot unten.

Verbesserte Fangpunkte:

Ebene Hilfskonstruktionen einschalten
Hilfslinie

Die Fangpunkte existieren schon seit einigen ArchiCAD Versionen. In ArchiCAD 19 wurden Sie im Zusammenhang mit den neuen Fanghilfen verbessert. Erfahren Sie die Verbesserungen im folgenden Praxisbeispiel.

  • Öffnen Sie den Ausschnitt -2. UG. Hier sehen Sie das Gelände mit dem Weg, welcher als Morph darin integriert wurde.
  • Entlang des Weges sollen nun einige Weg-Leuchten platziert werden. Die Leuchten sollen immer im etwa gleichen Abstand, verteilt über die ganze Weglänge, gesetzt werden.
  • Im Ebenen-Fenster (Verwaltung / Ebenen / Ebenen (Modell) oder Tastaturkürzel E) blenden Sie die Ebene 500 Hilfskonstruktionen ein.
  • Entlang der einen Wegseite sehen Sie eine Hilfs-Polylinie, auf welcher die Unterteilung gemacht wird. Siehe Screenshot.
  • Öffnen Sie das Objektwerkzeug und wählen Sie in der Eingebetteten Bibliothek unter von 03 Bürobibliothek das Objekt Wegleuchte.
  • Prüfen Sie die Ebene, den Ankerpunkt (Mittig) und bestätigen Sie mit OK.
Teilung im Koordinaten-Fenster
eingeben

Stellen Sie dann die Fangpunkte entsprechend ein. Standardmässig ist die Einstellung auf Hälfte, so wie Sie die Fangpunkte für die beiden vorigen Aufgaben verwendet haben.

  • Gehen Sie ins Menü Optionen / Fangpunkt-Optionen und wählen Sie:

    • Beste Teilung nach Abstand (..)
    • Entlang des gesamten Elementes 

Der Abstand passt momentan noch nicht. Mit der aktuellen Einstellung würden Sie alle 10 cm eine Leuchte platzieren.

  • Im Koordinaten-Fenster (am unteren Bildschirmrand) stellen Sie auf 4.00 m um (siehe Screenshot).
Schwerkraft einschalten
Unterteilungen auf Hilfslinie
Abstand messen

Platzieren Sie folgend die Wegleuchten:

  • Schalten Sie die Schwerkraft (Freifläche) ein, um die Leuchten automatisch auf der korrekten Höhe zu platzieren.
  • Fahren Sie mit der Maus auf die rote Hilfslinie. Aufgrund der Option Entlang des gesamten Elements wird die Polylinie nun auf der gesamten Länge unterteilt. Und zwar möglichst in 4.00 m-Abstände.
  • Setzen Sie bei jeder Teilung eine Lampe ab.

Hinweis: Sie müssen dazu immer wieder neu auf die Linie fahren, um die Unterteilung zu sehen.

  • Messen Sie im Grundriss -2. UG oder gleich im 3D-Fenster mit dem Mass-Werkzeug  den Abstand zwischen den Leuchten.
  • Sie werden feststellen, dass der Abstand immer gleich ist (auch über die Eckverbindungen der Polylinie) und dass dieser möglichst nahe am vordefinierten Wert ist.
Weg-Leuchten im 3D

Tipps:

  • Lesen Sie die informativen, rechts oben verlinkten Kurzhilfen zu den Themen Fanghilfen und Fangpunkte. ArchiCAD 19 bietet mit diesen neuen / verbesserten Funktionen hilfreiche Unterstützung beim Konstruieren.
  • Die Fanghilfen- und Punkte verschwinden, sobald sich der Cursor nicht mehr in der Nähe befindet.
  • Fanghilfen- und Punkte sind, wie die Hilfslinien, in allen Projektsichten verfügbar.
  • Fangpunkte kennen Sie bereits aus früheren Versionen von ArchiCAD. Sie wurden jedoch in ArchiCAD 19 erweitert und verbessert.
Hilfslinie platzieren
Sonnenkollektoren ausrichten

Die neuen, permanenten Hilfslinien sind im 2D- und 3D-Fenster einfacher zu platzieren. Dazu haben Sie an jeder Fensterkante (oben, unten, links und rechts) einen Hilfslinien-Griff, wie Sie es schon vom 3D-Schnitt kennen.

  • Öffnen Sie den Ausschnitt Perspektive im Ordner Intuitive Bedienung.
  • Packen Sie eine Hilfslinie vom oberen Bildschirmrand und ziehen Sie diese auf das Eck des Sonnenkollektors (siehe Screenshot).
  • Nun können die Kollektoren auf der linken Seite einfach ausgerichtet werden. Schalten Sie hierzu die Gruppierung ein und verschieben Sie die Gruppe entlang der Y-Achse auf die Hilfslinie.
Alle Hilfslinien ausblenden
Hilfslinie löschen

Hinweis: Die Hilfslinie bleibt bestehen, bis Sie diese explizit löschen. Auch wenn Sie andere Projektsichten öffnen oder das Dokument gar schliessen. Möchten Sie diese temporär ausblenden, klicken Sie auf Optionen / Hilfslinien oder wählen Sie den entsprechenden Button  in der Symbolleiste.

  • Öffnen Sie den Ausschnitt Perspektive aussen. Die Hilfslinie ist hier auch vorhanden.
  • Sie wird weiter nicht mehr verwendet. Löschen Sie diese, indem Sie sie am orangen "Verschieben"-Punkt  packen und am Bildschirmrand auf das Löschen-Symbol ziehen.
Metall, Chrom wählen
Spülbecken damit überschreiben

Folgend werden Sie mit dem Oberflächen-Katalog die Materialisierung der Küche verändern.

  • Öffnen Sie den Ausschnitt Perspektive Küche.
  • Blenden Sie den Oberflächen-Katalog ein, indem Sie im Menü 3D auf Oberflächen-Katalog klicken. Ziehen Sie das Fenster an den unteren Bildschirmrand, womit es dort automatisch angedockt wird.

Passen Sie das Material des Spülbeckens an:

  • Oben links im Oberflächen-Katalog können Sie nach verfügbaren Materialien suchen. Suchen Sie nach Metall.
  • Klicken Sie das Material Metall Chrom an, um dieses als Überschreibungsmaterial auszuwählen.
  • Fahren Sie dann mit der Maus auf das Spülbecken, es wird eine Vorschau angezeigt. Mit einem Klick darauf schliessen Sie den Befehl ab.
  • Sie können die Anpassung des Materials gerne im Einstellungsdialog des Spülbeckens überprüfen.
Material dazuladen
Überschreibungsmodus wählen
Küchenfronten überschreiben

Wenn Sie mehrere Oberflächen nacheinander überschreiben möchten, gehen Sie wie folgt vor:

  • Suchen Sie ein Material, indem Sie den Suchbegriff oben eingeben. Beispielsweise blau.
  • Anschliessend wählen Sie ein noch nicht vorhandenes Material, z. B. Farbe, königsblau und klicken Sie auf Dazuladen. Hinweis: Sie erkennen am kleinen Ordner-Symbol, dass dieses noch nicht vorhanden ist. Über den Oberflächen-Katalog können Sie also auch sehr einfach und schnell Materialien importieren.
  • Wechseln Sie dann den Überschreibungsmodus auf unbegrenzt (siehe Screenshot).
  • Nun können Sie nacheinander alle Küchenelemente anklicken, um das ursprüngliche Material Farbe, weiss zu überschreiben.
Oberflächen Farbe, blau überschreiben
Resultat

Wenn Sie von einer bestimmten Oberfläche aller Elemente, welche diese im Projekt verwendet, überschreiben möchten, gehen Sie folgendermassen vor:

  • Öffnen Sie den Ausschnitt Perspektive aussen und aktivieren Sie eine Aussenwand, welche das Material Farbe, blau verwendet.
  • Sie sehen das Material Farbe blau mit allen anderen Materialien, welche von dieser Wand verwendet werden, in einem Teilfenster des Oberflächen-Katalogs.
  • Aktivieren Sie das Material Farbe, Blau zuerst mit linkem Mausklick. Es wird blau hervorgehoben.
  • Machen Sie einen Rechtsklick darauf und wählen Sie Alle Elemente auswählen, die Farbe, blau nutzen.
  • Suchen Sie nun links nach Verputz, glatt, weiss und aktivieren Sie das Material.
  • Klicken Sie dann einmal auf Farbe, blau im anliegenden Teilfenster.
  • Folglich werden alle Aussenwände von Farbe, blau auf Verputz, glatt, weiss geändert.
  • Schliessen Sie den Oberflächen-Katalog.

Dokumentation

Mehrzeilige Bemassungstexte:

Individuellen Text eingeben
Zweizeiliges Mass

Ab ArchiCAD 19 können Bemassungstexte mehrzeilig sein. Dies ist vor allem dann hilfreich, wenn Sie dem Mass längere, individuelle Texte hinzufügen.

  • Öffnen Sie den Ausschnitt D/07 Detail Grundriss im Ordner Dokumentation.
  • Zoomen Sie im rechten Ausschnitt auf die Bemassung im Badzimmer und aktivieren Sie das Achsmass zwischen dem WC und dem Waschtisch (nur das Masstextfeld).
  • Im Info-Fenster wählen Sie Individueller Text.
  • Geben Sie nun vor- oder hinter <MeasuredValue> einen Text ein. Zum Beispiel "Mass kontrollieren". Um einen Umbruch einzufügen, drücken Sie die Enter-Taste. Der Umbruch wird mit dem Symbol ¶ angezeigt.

Automatisches Platzieren von Masstexten:

Platzierungsmethoden

Das Bemassungs-Werkzeug bietet neu vier automatische Möglichkeiten zur Platzierung der Masszahlen auf oder sogar unter der Masslinie.

  • Öffnen Sie den Ausschnitt 0. EG im Ordner Dokumentation.
  • Aktivieren Sie die Masskette gemäss Screenshot und rufen Sie die Einstellungen der Masskette auf.
  • Probieren Sie die verschiedenen Optionen im Register Bemassungsdetails unter Bemassungstext Platzierungsmethode aus.

Tipp: Mit Flexibel oder Mittig können Sie weitere Optionen, wie Unter der Masslinie erlauben aktivieren.

Automatische Zeiger:

Petpalette: Verschieben
Zeiger Einstellungen

Mit der automatischen Platzierung haben Sie ab ArchiCAD 19 schon eine einfache Möglichkeit, die Masszahlen automatisch anhand einer anderen Ordnung auszurichten. Sollte es trotzdem einmal eng werden, gibt es neu automatische Zeiger, welche beim Schieben einer Masszahl erscheinen.

  • Öffnen Sie den Ausschnitt D/07 Detail Schrank.
  • Aktivieren Sie das Mass 0.5 (nur die Masszahl) und packen Sie die Zahl an einem Aktivierungspunkt. Mit dem Petpaletten-Befehl Verschieben ziehen Sie das Mass etwas weg. Lassen Sie es aktiv.
  • Öffnen Sie die Einstellungen (Taste T).
  • Im Register Zeiger kann der automatisch generierte Zeiger optisch angepasst werden. Hinweis: Definieren Sie die Grundeinstellung für Ihre Massketten in der Vorlagedatei entsprechend ab oder speichern Sie Favoriten.

    • Wechseln Sie die Zeigerlinie auf Gebogen.
    • Setzen Sie den Haken Zeiger ausblenden ab und definieren Sie einen Massstab.

  • So können Sie Ihre Masskette intuitiv und einfach bearbeiten, mit dem Resultat von besser lesbaren Masszahlen.

Assoziative Höhenkoten:

Schwerkraft fangen
Mit assoziiertem Element ausblenden

Höhenkoten werden automatisch assoziativ auf Decken, Dächer, Freiflächen und Schalen gesetzt. Das bedeutet, dass die Schwerkraft vorgängig nicht mehr aktiviert werden muss für das Bemassen im Grundriss.

  • Öffnen Sie den Ausschnitt -2. UG.
  • Aktivieren Sie das Höhenbemassungs-Werkzeug  im Werkzeugkasten.
  • Fahren Sie mit der Maus über die Elemente (Decken, Freifläche) und Sie erhalten live eine optische Rückmeldung, welches Element vermasst wird.
  • Setzen Sie einige Bemassungen so ab. Diese sind sofort assoziativ, ohne dass Sie die Schwerkraft verwenden müssen.

Hinweis: Sie können die assoziierten Bemassungen neu auch mit dem Element verbergen. In diesem Fall würde die Bemassung automatisch ausgeblendet, wenn die Ebene der Freifläche ausgeblendet wird. Rufen Sie hierzu die Bemassungs-Einstellungen auf und aktivieren Sie den Haken ganz unten.

Automatische Geschosshöhenbemassung:

Masszahl auf Geschosslinien setzen

Bemassen Sie die Geschosshöhen im Schnitt oder in der Ansicht jetzt noch schneller:

  • Öffnen Sie den Ausschnitt S/01 Schnitt im Ordner Dokumentation.
  • Aktivieren Sie das Bemassungswerkzeug und klicken Sie mit dem Mercedes-Cursor  auf die Geschosshöhen-Linien.
  • Es werden automatisch Bemassungs-Marker auf allen Geschosshöhen-Linien platziert. Sie können die Bemassung mit dem Hammer-Cursor  setzen.
Bemassungs-Einstellungen

Praxistipp: Verwenden Sie die Funktion, um Koten für OK Fertigboden zu setzen.

  • Öffnen Sie die Bemassungseinstellungen. Nehmen Sie die Einstellungen für eine OK Fertigboden-Vermassung gemäss Screenshot vor.
  • Klicken Sie dann auf die Geschosshöhenlinien wie vorher.
  • Entfernen Sie bei Bedarf einzelne Bemassungspunkte mit CTRL+Klick. Beispielsweise das oberste und die untersten drei Masse.
  • Mit Doppelklick und Hammer-Klick platzieren Sie die Masskette.
Geschosshöhen ausblenden
Massketten verschieben

Um die Geschosshöhen-Linien auszublenden, ohne die Masskette zu verlieren, gehen Sie folgendermassen vor:

  • Machen Sie einen Rechtsklick in den Schnitt (in einen leeren Bereich) und wählen Sie Geschosshöhen in diesem Schnitt/Ansicht ausblenden aus dem Kontextmenü.
  • Platzieren Sie dann die vorhin gesetzten Massketten so, dass auch die Masshilfslinien entsprechend stimmen. Vergleichen Sie mit dem Screenshot.

Hinweis: Die Bemassung ist mit den Geschosshöhen verknüpft, nicht mit den Geschosshöhenlinien. Wenn Sie die Geschosshöhen ändern, passt sich auch die Masskette entsprechend an.

Prüfen Sie die Verknüpfung der Bemassungen, indem Sie die Geschosshöhe des Erdgeschosses temporär ändern:

  • Öffnen Sie die Geschoss-Einstellungen unter Verwaltung / Geschosse / Geschoss-Einstellungen oder mit dem Tastaturkürzel Ctrl+7, bzw. Cmd+7 für Mac.
  • Ändern Sie die Geschosshöhe auf 3.50m, bestätigen Sie mit OK und beobachten Sie im Schnittplan, was passiert.

Wichtig: Ändern Sie die Geschosshöhe anschliessend zurück auf 2.83m.

Weitere Bemassungsneuerungen lesen Sie in der oben verlinkten Kurzhilfe nach.

Tür Fenster Stempel:

Etiketttyp wählen
Tür Fenster Stempel setzen
Rohbauöffnung einfügen
  • Öffnen Sie den Ausschnitt 3. Attika im Ordner Dokumentation.
  • Aktivieren Sie das Etikett-Werkzeug  im Werkzeugkasten. Im Infofenster wählen Sie den Etikett-Typ Tür Fenster Stempel.
  • Fahren Sie mit dem Cursor über das Fenster, bis dieses durch die grafische Rückmeldung hervorgehoben wird.
  • Setzen Sie das Etikett mit einem Klick ab. Verschieben Sie es gegebenenfalls so, dass es gut lesbar ist (siehe Screenshot).

Folgend werden Sie die Anzeige-Einstellungen des Etiketts verändern, so dass es die gewünschten Werte anzeigt:

  • Rufen Sie die Einstellungen des Etiketts auf, indem Sie es aktivieren und die Taste T drücken.
  • Im Register Individuelle Einstellungen klappen Sie das Untermenü Zeige Wallhole Abmessungen auf. Der Wert zeigt die Rohbauöffnung. Geben Sie diesen Namen bei Parametername ein. Siehe Screenshot.
  • Deaktivieren Sie Zeige Fensterbankhöhe. Der Wert wird für die Rohbauöffnung nicht benötigt.
  • Bestätigen Sie mit OK und prüfen Sie das Resultat im Grundriss.

Tür Fenster Stempel (in Ansicht):

Etikett-Einstellungen
Fenster aktivieren

Der Tür Fenster Stempel kann auch in der Ansicht sehr gut verwendet werden, um alle Fenster mit dem Öffnungsmass zu bezeichnen.

  • Öffnen Sie den Ausschnitt A/03 Nord im Ordner Dokumentation.
  • Öffnen Sie das Etikett-Werkzeug  und wählen Sie den Tür Fenster Stempel. Verändern Sie die Grundeinstellung folgendermassen:

    • Unter Individuelle Einstellungen entfernen Sie im Register Inhalt Einstellungen den Haken ID zeigen und Zeige Wallhole Abmessungen.
    • Aktivieren Sie dafür den Haken Zeige Laibungsabmessung und öffnen Sie das Menü.
    • Entfernen Sie darin den Parameternamen (das Feld muss leer sein).
    • Entfernen Sie die Haken Zeige Fensterbankhöhe und Schwellenhöhe.
    • Bestätigen Sie mit OK.

  • Aktivieren Sie dann in der Fassade die zu beschriftenden Fenster gemäss Screenshot.
  • Gehen Sie ins Menü Extras / Ausgewählte Elemente etikettieren.
Breite ändern
Etiketten verschieben

Das Etikett wird für alle ausgewählten Fenster platziert. Gehen Sie folgendermassen vor, um diese zu verschieben:

  • Deaktivieren Sie die Fenster mit der Taste Esc.
  • Wählen Sie das Etikett-Werkzeug  im Werkzeugkasten.
  • Da dies die ersten und einzigen, in dieser Ansicht platzierten Etiketten sind, aktivieren Sie alle mit dem Tastaturkurzbefehl Cmd+A bzw. Ctrl+A.

Sofort sieht man, dass das Etikett noch zu gross eingestellt ist. Korrigieren Sie die Grösse zuerst:

  • Öffnen Sie die Einstellung der Etiketten mit Taste T.
  • Im Register Individuelle Einstellungen geben Sie die Grössenwerte im Untermenü Allgemeine Einstellungen gemäss Screenshot ein.
  • Passen Sie den Ankerpunkt an.
  • Bestätigen Sie mit OK und lassen Sie alle Etiketten aktiv.
  • Anschliessend wählen Sie im Menü Bearbeiten den Befehl Verschieben (Tastaturkürzel V).

Tipp: Sie können die Etiketten auch an einem Eckpunkt einer Etikett-Schraffur packen. Das erleichtert die Platzierung.

Tür Fenster Stempel (Brandschutzwerte im Grundriss anzeigen):

Brandschutzwert eintragen

Mit dem Tür Fenster Stempel können sehr einfach im Grundriss Brandschutzwerte von Türen oder Fenstern platziert werden. Hierzu muss wieder die Grundeinstellung verändert werden und im Anschluss können alle ausgewählten Elemente etikettiert werden.

  • Gehen Sie erneut in den Ausschnitt 3. Attika
  • Öffnen Sie die Grundeinstellungen des Etikett-Werkzeugs  mit Doppelklick im Werkzeugkasten.
  • Im Register Individuelle Einstellungen / Inhalt Einstellungen schalten Sie alle Haken aus, bis auf Zeige Brandschutz.
  • Als Ebene wählen Sie 160 Beschriftungen Ausführung.
  • Bestätigen Sie mit OK.
  • Wählen Sie im Werkzeug-Kasten das Tür-Werkzeug .
  • Mit dem Tastaturkürzel Cmd+A bzw. Ctrl+A aktivieren Sie alle Türen im sichtbaren Ausschnitt.
  • Gehen Sie ins Menü Extras / Ausgewählte Elemente etikettieren.
  • Die Etiketten werden automatisch für alle Türen platziert.
Tür-Einstellungen
Unterschiedliche Brandschutzwerte

Woher kommt diese Info?

Natürlich weiss ArchiCAD nicht automatisch, welche Tür welchen Brandschutzwert aufweist. Diese Information müssen Sie beim Zeichnen vorgängig bereits definiert haben.

  • In den Einstellungen der Tür finden Sie im Register Einstellungen das Untermenü Zusätzliche Listenparameter.
  • Scrollen Sie da nach unten, bis Sie zum Brandschutz gelangen und tragen Sie den benötigten Wert ein.
  • So kommt es auch, dass die Eingangstüren automatisch einen anderen Brandschutzwert zeigen als die Zimmertüren. Siehe Screenshot.
  • Wichtig: Wenn Sie die Brandschutzwerte wie oben beschrieben einfügen, werden diese automatisch auch in den IFC-Eigenschaften verknüpft.

Schichtlisten-Etikett

Etiketttyp wählen
Etikett platzieren
Trennungs- und Führungs-
linien ausschalten
  • Öffnen Sie den Ausschnitt S/05 Schnitt.
  • Im Info-Fenster wählen Sie den Etikett-Typ Schicht Listenetikett.
  • Fahren Sie dann mit der Maus über die Aussenwand, bis diese durch die grafische Rückmeldung markiert wird. Mit einem Klick platzieren Sie das Etikett.

Um das Etikett folgend optisch anzupassen, aktivieren Sie es und gehen Sie in die Element-Einstellungen mit Taste T.

  • Im Register Individuelle Einstellungen wählen Sie das Untermenü Etikett Geometrie.
  • Schalten Sie die Haken Trennungslinien und Führungslinie aus.

Schalten Sie für dieses Etikett den Etikettkopf aus:

  • Im Untermenü Etikett Kopf Stil kann dieser mit dem Haken Etikett Kopf ausgeblendet werden.
  • Platzieren Sie das Etikett. Vergleichen Sie das Resultat mit dem Bild rechts.
Decke und Boden aktivieren
Kopf anpassen
Zusammengesetztes Etikett

Folgend wenden Sie die Funktion an, um mehrere Elemente in einem Schritt zu etikettieren. Das ist beispielsweise für einen Bodenaufbau praktisch, weil ArchiCAD nicht ein einzelnes Etikett auf mehrere Bauteile setzen kann.

  • Prüfen Sie, dass Sie im Etikett-Werkzeug noch immer Schicht Listenetikett ausgewählt haben.
  • Schalten Sie die Gruppierung aus, falls diese noch eingeschaltet ist.
  • Aktivieren Sie im S/05 Schnitt die Betondecke und den Bodenaufbau. Siehe Screenshot.
  • Gehen Sie ins Menü Extras / Ausgewählte Elemente etikettieren.
  • Die Etiketten werden entsprechend gesetzt.
  • Schieben Sie die Etiketten übereinander und schalten Sie die Trennungs- und Führungslinien der Etiketten wie vorher aus.
  • Für die Decke-001 schalten Sie zusätzlich noch den Etikett-Kopf wie vorher aus.

Für das Bodenaufbau-Etikett kann ein eigener Titel eingegeben werden:

  • Im Register Symboletikett öffnen Sie das Untermenü Etikett Kopf.
  • Unter Kopf-Inhalt wählen Sie Eigene und geben folgend im erscheinenden Fenster darunter den gewünschten Text, z. B. Bodenaufbau ein.

Element Bauteilhöhe:

Etikett verschieben
Symboletikett-Einstellungen
Individuelle Etikett-Einstellungen
Element Bauteilhöhe im Grundriss

Im folgenden Beispiel verwenden Sie das Etikett-Werkzeug, um die Element-Bauteilhöhe im Grundriss anzuzeigen. Das ist beispielsweise für Brüstungen oder Unterzüge nützlich, wenn die Elemente im Grundriss beschriftet werden sollen.

  • Öffnen Sie erneut den Ausschnitt 3. Attika.
  • Aktivieren Sie das Etikett-Werkzeug im Werkzeugkasten. Im Info-Fenster wählen Sie Etikett element Bauteilhöhe.
  • Fahren Sie im Terrassenbereich über die Brüstung und setzen Sie das Etikett ab.
  • Verschieben Sie es, so dass es gut lesbar ist.
  • Öffnen Sie die Etikett-Einstellungen:

    • Im Register Symboletikett Wechseln Sie unter Inhalt Einstellungen die Obere Parameter Bezeichnung. Zum Beispiel auf OK F BR
    • Die Unterseite Ansicht schalten Sie aus.
    • Unter Allgemeine Einstellungen schalten Sie den Wert Einheiten zeigen auf An.
    • Im Register Individuelle Einstellungen / Allgemeine Einstellungen können Sie die Grösse des Etiketts steuern. Entnehmen Sie die Werte dem Screenshot rechts.

  • Bestätigen Sie dann mit OK und vergleichen Sie das Resultat mit dem Bild rechts.

Oberflächen-Etikett:

Etikett Grundeinstellungen
Etikett Autotext
Oberfläche wählen
Fertiges Etikett im Grundriss

Möchten Sie im Grundriss zusätzlich noch das Aussenwand-Material anzeigen, können Sie dies mit dem Oberflächen-Etikett machen. Dieses Etikett zeigt die im etikettierten Element eingestellte Oberfläche an, unabhängig davon, ob die Materialien überschrieben sind oder vom Baustoff kommen.

  • Öffnen Sie die Etikett-Grundeinstellungen mit Doppelklick auf das Etikett-Werkzeug .
  • Wählen Sie das Oberflächenetikett und schalten Sie den Zeiger mit der entsprechenden Schaltfläche im Menü Zeiger ein.
  • Bestätigen Sie mit OK.
  • Fahren Sie mit dem Cursor über die Aussenwand. Die Wand wird durch eine grafische Rückmeldung blau markiert. Wenn Sie das nicht ist, wird das Etikett nicht mit der gewünschten Wand assoziiert! Setzen Sie das Etikett ab.
  • Der Etikett-Text beinhaltet nun den Wert <Oberfläche auswählen>. Dies hat den Grund, dass das Etikett nicht automatisch weiss, welche der drei möglichen Oberflächen angezeigt werden soll.
  • Aktivieren Sie das Etikett und öffnen Sie dessen Einstellung. Im Register Individuelle Einstellungen / Allgemeine Einstellungen wählen Sie statt Eigener Text den Wert Wand Aussenfläche Oberfläche.
  • Bestätigen Sie mit OK. Im Grundriss wird im Etikett nun das Aussenwandmaterial Verputz, glatt, weiss angezeigt.

Auswertungen

Schichtvolumen = Schnittfläche * Profiltiefe
Schichtfläche = Schichthöhe * Profiltiefe
Verdeckte Oberflächen abziehen

Schichtvolumen

Neue Auswertungen
Schichtvolumen von Beton

Bestimmte Baustoffe müssen zwingend über das Volumen ausgezogen werden, wie beispielsweise Beton, welcher vor Ort verarbeitet wird. Die Volumen-Auswertung kennen Sie bereits aus früheren Versionen, jedoch wird diese neu nicht mehr in mehreren Auswertungen nach Elementtyp unterscheidet, sondern in einer Liste nach Baustoffen.

  • Wechseln Sie in die Projektmappe und wählen Sie 1060 Schichtvolumen unter Auswertungen / Oberfläche.

Die Liste ist nach Baustoffen geordnet und listet die Volumen der einzelnen Schichten von einschichtigen- und mehrschichtigen Bauteilen, sowie komplexen Profilen auf.

  • Scrollen Sie zu den Beton-Baustoffen, um die Volumen von Beton anzuzeigen.

Tipp: Die Volumen werden für diese Liste über die gezeichnete Schnittfläche und die Profiltiefe berechnet. Für die folgenden Auswertungen werden weitere Einstellungen in den einzelnen Elementen benötigt. Lesen Sie folgend mehr dazu.

Schichtflächen

Die Auswertung listet automatisch alle verfügbaren Schichten nach Baustoffen auf.

  • Die Liste finden Sie in der Projektmappe unter Oberfläche / 1050 Schichtflächen. Alternativ öffnen Sie den entsprechenden Ausschnitt in der Ausschnittmappe.
  • Wenn Sie nun die Fläche von allen, im Projekt verwendeten Schichten von Backstein, Calmo auswerten möchten, scrollen Sie in dieser Liste einfach zum entsprechenden Baustoff.

Hinweis: Die Liste enthält möglicherweise Nullwerte oder listet bestimmte Elemente nicht auf. Das liegt daran, dass in der Auswertung alle Baustoffe aufgelistet werden, auch von Elementen, welche gar keine Schichtflächen haben.

  • Eine einschichtige Stütze z. B. hat nur eine Achse, jedoch keine auszuwertende Schichtfläche.
  • Schichten von runden oder eckigen, mehrschichtigen Profil-Stützen würden in der Liste jedoch aufgeführt.
Trittschall Stärke 9 aktivieren
Trittschall Stärke 9 im 3D

In der Liste können Sie, vorausgesetzt Sie haben entsprechend genau gezeichnet, die Baustoffe nach Schichtstärke unterscheiden und so die genauen Werte eruieren, welches Material mit welchen Abmessungen an welchen Orten eingesetzt wird.

  • Öffnen Sie den Ausschnitt 1050 Schichtflächen.
  • Scrollen Sie dann zum Baustoff Dämmung, Trittschall. Sie sehen hier zwei verschiedene Trittschall-Stärken.

    • 0.02 (grössere Schichtfläche) wurde in allen Obergeschossen verlegt.
    • 0.09 (kleinere Schichtfläche) wurde im Erdgeschoss verwendet, wo mehr Dämmung benötigt wird.

  • Wählen Sie den Trittschall mit Stärke 0.09 direkt in der Liste aus.
  • Klicken Sie oben auf den Button In 3D auswählen und prüfen Sie, welche Elemente aktiviert werden und auf welchen Geschossen diese liegen.
  • Machen Sie dasselbe mit dem Trittschall mit Stärke 0.02.

Hinweis: Falls die benötigten Elemente nicht sichtbar sind, blenden Sie folgende Ebenen ein und machen Sie die oben beschriebenen Schritte erneut:

  • 030 Bodenaufbauten
  • 035 Decken
  • 036 Deckenverkleidung
Ausgew. Perimeter-Dämmung vorher
Flächenkomponenten-Linie anpassen
Profil speichern
Anzeige / Neu Aufbauen
Ausgew.Perimeter-Dämmung nachher

Im folgenden Schritt werden Sie die Flächen der Perimeter-Dämmung ausziehen, welche separat von der sonstigen Aussendämmung ausgewertet wird. Dies erfordert noch etwas Vorarbeit, weil die Wände unter Terrain teilweise als komplexe Profile gezeichnet wurden.

  • Öffnen Sie die Auswertung 1050 Schichtflächen und scrollen Sie zum Baustoff Dämmung, Perimeter vertikal. Sie sehen hier einen Nullwert, welcher vom Profil kommt. Korrigieren Sie den Missstand folgend.
  • Öffnen Sie den Ausschnitt S/13 Schnitt im Ordner Auswertungen und wählen Sie mit einem Rechtsklick auf das Profil Ausgewähltes komplexes Profil bearbeiten aus dem Kontextmenü.
  • Aktivieren Sie die Dämmung (Schraffur).
  • Im Profil-Manager setzen Sie im Register Komponenten - Ausgewählt den Haken Fläche der Komponente berechnen über: Linie.
  • In der Dämmungs-Schraffur erscheint eine Linie, welche über die gesamte Höhe der Schicht läuft. Die Linie können Sie nach Belieben drehen (falls Sie ein Profil mit schrägen Schichten hätten). Über diese Linienlänge und die Profiltiefe wird die Schichtfläche ermittelt.
  • Klicken Sie auf Profil speichern.
  • Öffnen Sie dann das Tab 1050 Schichtflächen. Unter Umständen müssen Sie den Fensterinhalt aktualisieren, indem Sie auf Anzeige / Neu aufbauen klicken.
  • Der Wert, welcher vorhin 0.00 anzeigte, weist nun die Schichtfläche des angepassten Profils auf.

Hinweise:

  • Von Profilen kann keine Schicht-Stärke dargestellt werden, wie dies bei ein- und mehrschichtigen Bauteilen der Fall ist.
  • Die gemachte Anpassung muss für sämtliche, im Projekt gezeichneten Profile vorgenommen werden, welche Schichtflächen ausgeben sollen.
  • Für Schicht-Volumen hat die Flächenkomponenten-Linie keine Auswirkungen. Deshalb kann für die Betonschraffur dieses Profils auf eine Anpassung verzichtet werden.

Sichtbare Oberflächen

Darstellung der Abzugsfläche

Die neue Auswertung 1070 Sichtbare Oberflächen erlaubt eine Berechnung von Oberflächen unter Berücksichtigung von davorstehenden Elementen oder Objekten. Diese werden dann automatisch abgezogen, vorausgesetzt, sie sind korrekt eingestellt.

  • Im Bild rechts sehen Sie eine Küche, die an zwei Wände angrenzt. Wenn nun die verputzte Fläche dieser Wände ausgewertet werden soll, reduziert die Küche die effektiv zu verputzende Fläche der Wände.
  • Die abzuziehende Fläche wird durch die rote Schraffur dargestellt.
  • Im folgenden Praxisbeispiel lernen Sie, wie die Auswertung funktioniert.
Schema-Einstellungen
  • In der Projektmappe öffnen Sie die Auswertung 1070 Sichtbare Oberflächen unter Auswertungen / Oberfläche. Hinweis: Die erste Berechnung der Oberflächen kann einen Moment in Anspruch nehmen.
  • Wählen Sie oben rechts Schema Einstellungen.
  • Die wichtige Einstellung befindet sich im Register Felder. Hier gibt es einen neuen Button, mit welchem die Sichtbare Oberfläche gesteuert werden kann. Öffnen Sie das Dialogfenster mit Klick auf den Button .
Definition sichtbare Oberflächen

Das Fenster ist bereits voreingestellt. Hier definieren Sie alle Elemente, welche Oberflächen abdecken können. Flächen, die von diesen Elementen bedeckt sind, werden von den sichtbaren Oberflächen abgezogen.

 

Für das nächste Beispiel ist der Elementtyp Objekt besonders zu beachten. Objekte können, je nach Art dessen, die sichtbaren Oberflächen reduzieren oder dürfen dies auf keinen Fall. Ein Beispiel:

  • Die Rückwand einer Einbauküche soll nicht verputzt werden. In ArchiCAD zeichnen Sie die Wand jedoch mitsamt der Oberfläche (Verputz) hinter der Küche durch. Die neue Auswertung erlaubt Ihnen, die Küche so zu definieren, dass diese die berechnete Fläche der Küchenrückwand reduziert.
  • Ein Tisch hingegen, ebenfalls ein Objekt, soll die sichtbare Oberfläche nie reduzieren, weil der Boden normalerweise immer unter den Tischfüssen durchläuft.
  • Deshalb können Sie bei Objekten mittels IFC Description mit dem Keyword Einbau steuern, welche Objekte die Oberfläche reduzieren sollen. Diese IFC Description wird im jeweiligen Element hinterlegt und definiert lediglich, ob das Objekt ein Einbau-Objekt ist und die angrenzenden Oberflächen reduzieren soll oder nicht.
  • Schliessen Sie alle Dialogfenster.

Praxisbeispiel:

Durchlaufende Decke
Suchen & Aktivieren

Im Kursgebäude sind die Badezimmer und WC 3D ausgearbeitet. Der Boden, ein mehrschichtiges Bauteil, läuft in allen Bädern und WC's durch und bedeckt so die ganze Raumfläche. Im Bereich der Badewanne würde der Bodenbelag jedoch unterbrochen.

  • Öffnen Sie den Ausschnitt Perspektive Bad im Ordner Auswertungen.
  • Wie Sie sehen können, läuft die Decke unter der Badewanne durch. Wenn Sie die Einstellungen der Decke öffnen, sehen Sie, dass diese das Oberflächenmaterial Platten 30x60, grau verwendet.
  • Öffnen Sie nun den Ausschnitt 1070 Platten 30x60, grau und scrollen Sie zum besagten Baustoff. Die Fläche beträgt zurzeit 110.31 m2. Tipp: Diese Fläche beinhaltet sämtliche Bodenbeläge mit diesem Material. Für ein realistisches Ergebnis müssten auch noch Duschwannen abgezogen werden.
  • Gehen Sie in den Ausschnitt Perspektive.
  • Im Menü Bearbeiten öffnen Sie das Fenster Suchen & aktivieren. Wählen Sie den Element-Typ ist gleich Objekt und der Name enthält "badewanne".
  • Klicken Sie auf das Plus. Es sollten nun fünf Objekte aktiviert sein.
IFC-Eigenschaft "Description"
  • Öffnen Sie den Einstellungsdialog der Badewannen mit Taste T.
  • Im Register Kennzeichen und Kategorien scrollen Sie nach unten, bis Sie zu den IFC-Eigenschaften gelangen.
  • Im Feld Description geben Sie "Einbau" ein. Dieser Wert entspricht dem Schema-Kriterium in der Auswertung für Objekte, welche Sie vorhin kurz offen hatten.
  • Bestätigen Sie mit OK.
  • Abschliessend öffnen Sie die Auswertung im Ausschnitt 1070 Platten 30x60, grau.
  • Der Wert hat sich nach dem Eintragen unter Description entsprechend geändert. Siehe Screenshot.
  • Schliessen Sie das Suchen & aktivieren-Fenster.

Bibliotheken

Sanitär-Zubehör:

Handtuchhalter ringförmig
Handtuchhalter-Typen

Die Bibliotheken wurden auch in Version 19 überarbeitet. Erleben Sie die Neuerungen in diesem Kapitel:

  • Öffnen Sie den Ausschnitt Handtuchhalter im Ordner Bibliotheken. Sie sehen in diesem 3D-Ausschnitt einen neuen Handtuchhalter.
  • Aktivieren Sie diesen und öffnen Sie die Element-Einstellungen.
  • Im Register Individuelle Einstellungen können Sie zwischen verschiedenen Handtuchhalter Typen wählen.
  • Unter Alle Parameter können Sie die Einstellungen des Handtuchhalters weiter verfeinern.

Hinweis: Die neuen Handtuchhalter befinden sich unter 1. Objekte / 1.06 Sanitäranlagen / Garnituren.

Handtrockner-Typen

Weiter befindet sich in diesem Ordner auch ein Set von neuen, elektrischen Handtrocknern sowie Handtuchhalter, Radiatoren und Badheizkörper.

  • Die Handtrockner befinden sich im selben Ordner. Hier haben Sie die Wahl zwischen folgenden Handtrocknern:

    • Automatisch
    • Per Knopfdruck
    • Hohe Geschwindigkeit (Luftstrom)

Bad-Heizkörper

Die Heizkörper finden Sie im Ordner 1. Objekte / 1.04 HLK-Anlagen / Heizung / Heizung 3D.

  • Öffnen Sie den Ausschnitt Heizkörper.
  • Hier sehen Sie einen typischen Badheizkörper. Öffnen Sie die Element-Einstellungen, um weitere Heizkörper-Typen anzuzeigen.

Fernseher:

Geschoss prüfen
TV Masse und Auflager
TV platzieren

Weiter wurden die Fernseher überarbeitet:

  • Öffnen Sie den Ausschnitt 3. Fernseher.
  • Gehen Sie in das Objekt-Werkzeug und klicken Sie auf Favoriten. Wählen Sie den Favoriten TV_Wandhalterung.
  • Prüfen Sie, dass als Geschoss das aktuelle (3. Attika) gewählt ist.
  • Im Register Einstellungen haben Sie neu viele verschiedene Optionen. Unter anderem können die verschiedensten Auflager / Standfüsse gewählt werden, mit welchen der TV stehend, wandhängend, deckenhängend oder motorisiert wandhängend platziert werden kann.
  • Bestätigen Sie mit OK und platzieren Sie den Fernseher über dem anfangs platzierten TV-Möbel an der Wand.
  • Prüfen Sie den platzierten Fernseher im Ausschnitt Fernseher 3D.

Weiteres:

Neue Spielplatz-Geräte

Weitere Bibliothekselemente sind die neuen Spielplatz-Elemente:

  • Öffnen Sie den Ausschnitt Spielplatz. In jedem Element sind mehrere Objekt-Typen verfügbar. So können Sie verschiedene Klettergerüste und Schaukelpferde wählen, unterschiedliche Materialisierungen der Rutschbahn oder eine variierende Anzahl an Schaukeln.
  • Schauen Sie sich die neuen Spielplatzgeräte im vorbereiteten Ausschnitt an.
Regenrinne Eck

Neu gibt es auch eine Eckdachrinne, welche Sie verwenden können. Sie finden diese in der Objekt-Bibliothek unter 1. Objekte / 1.02 Rohbau / Dachkonstruktion / Entwässerung / Regenrinne Gemittelte.

Punktwolke

Praxisbeispiel

© Copyright 2011,
FARO Technologies Inc.

In der folgenden Aufgabe importieren Sie eine Punktwolke und werden lernen, wie Sie mit Hilfe dieser 3D-Elemente nachmodellieren können. Beim Praxisbeispiel handelt es sich um eine Laseraufnahme einer Garage, für welche die Stützen aufgezeichnet werden sollen.

Punktwolke erstellen und platzieren
Ursprung manuell
  • Öffnen Sie den Ausschnitt Punktwolke platzieren im Ordner Punktwolke.
  • Im Menü Ablage / Externe Daten klicken Sie auf Punktwolken importieren...
  • Ein Fenster erscheint, wo Sie den Objektnamen ändern können. Klicken Sie dann auf Erstellen und platzieren. Hinweis: Der Button Erstellen generiert die Punktwolken-Datei in der eingebetteten Bibliothek, ohne dass Sie diese im Anschluss gleich platzieren.
  • Warten Sie, bis die Punktwolkenkonvertierung abgeschlossen ist.
  • Im Fenster Punktwolken platzieren wählen Sie Punktwolkenursprung manuell festlegen. Prüfen Sie, dass das Ursprungsgeschoss 0. EG ist und klicken Sie auf OK.
  • Klicken Sie im vorbereiteten Rahmen im oberen Bereich, um die Punktwolke zu platzieren.
  • Verschieben Sie die Punktwolke, falls nötig, vollständig in den Rahmen.
Grundrissdarstellung anpassen
Schnitt öffnen
Geometriemethode wählen
Kreis aufzeichnen
Höhe messen im Schnitt

Im Moment sehen Sie im Grundriss noch nicht sehr viel von der Punktwolke. Um etwas nachzeichnen zu können, müssen Sie etwas mehr davon sehen. Die Grundriss-Darstellung kann im Objekt separat gesteuert werden:

  • Aktivieren Sie die Punktwolke und öffnen Sie den Einstellungsdialog deren (Taste T).
  • Im Register Individuelle Einstellungen setzen Sie den Haken Überschreibe Grundrissdarstellungsauswahl. Setzen Sie die Höhe obere Ebene und Höhe untere Ebene gemäss Screenshot rechts.

Die Schnittlinie S/15 ist bereits vorbereitet. Um die Punktwolke im Schnitt kontrollieren zu können, verschieben Sie die Schnittlinie, falls notwendig:

  • Prüfen Sie, dass die Schnittlinie genau durch mindestens eine Stütze läuft und zwar im Idealfall durch die Mitte der Stütze, so dass im Schnitt der Stützendurchmesser sichtbar ist. Siehe Screenshot.
  • Wählen Sie das Kreis-/Bogen-Werkzeug  im Werkzeugkasten.
  • Im Info-Fenster definieren Sie die Geometriemethode 3 Punkte.
  • Zeichnen Sie entlang der sichtbaren Kante über drei Punkte einen Kreis auf. Anhand dieses Kreises können Sie den Stützenradius eruieren.
  • Öffnen Sie den Schnitt S/15 Schnitt im Ordner Punktwolke.
  • Zoomen Sie auf eine geschnittene Stütze.
  • Im Schnitt kann nun sehr einfach die Höhe eruiert werden, indem Sie von der unteren bis zur oberen Kante messen. Siehe Screenshot.
  • Aus der Höhe und dem Durchmesser aus dem Grundriss können Sie nun Ihre Stütze einstellen und im Grundriss platzieren.
Stützeneinstellungen
Stütze im Grundriss

Platzieren Sie dann die Stütze im Grundriss:

  • Öffnen Sie den Grundriss 0. Punktwolke platzieren.
  • Aktivieren Sie das Stützenwerkzeug und wählen Sie den Favoriten Stütze. Übernehmen Sie die restlichen Einstellungen der Stütze dem Screenshot rechts.
  • Platzieren Sie die Stütze im Grundriss.
  • Kontrollieren Sie das Resultat im Schnitt und im 3D-Fenster.
Grundrissdarstellung
Höhe messen
Decken-Einstellungen
Decke im Grundriss einzeichnen

Ergänzen Sie mit einer Decke das Deckenauflager oben und passen Sie die Stützenhöhe daran an.

  • Verändern Sie wieder die Grundrissdarstellungsauswahl, um das entsprechende Bauteil zu sehen. Die notwendigen Werte dazu sehen Sie im Screenshot.
  • Messen Sie die Höhe des Auflagers im Schnitt (Ausschnitt S/015 Schnitt).
  • Wechseln Sie dann zurück in den Grundriss 0. Punktwolke platzieren.
  • Stellen Sie das Deckenwerkzeug dem Screenshot entsprechend ein. Verwenden Sie die Ebene 020 Stützen.
  • Platzieren Sie die Decke im Grundriss (80 x 80 cm). Prüfen Sie, dass das Auflager in der Mitte der bereits platzierten Stütze zu liegen kommt.
  • Prüfen Sie das Resultat im Schnitt und im 3D-Fenster (Ausschnitt Punktwolke 3D) und vergleichen Sie mit den Bildern unten.
Fertige Stütze im Schnitt
Fertige Stütze im 3D-Fenster
Hinweis: Aus zeitlichen Gründen wird in diesem Training natürlich nur ein kleiner Teil der Gebäudeaufnahme behandelt. Sie müssen sich bewusst sein, dass diese Art der Modellierung mit viel Aufwand verbunden ist. Jedoch haben Sie im Vergleich zu herkömmlichen Gebäudeaufnahmen bereits 3D-Daten zur Verfügung, was für die visuelle Kontrolle grosse Vorteile mit sich bringt.

Sonstige Neuerungen

 

Zertifizierung Update-Modul:

 

Ergänzen Sie das Update-Modul in Ihrem Leistungsausweis, indem Sie die Zertifizierung für Modul 19 absolvieren.